Allgemeine Geschäftsbedingungen

Wie kommt eine Auftragsvereinbarung für ein Fotoshooting und Fotos zustande und wie wird dieser erfüllt?

1. Der Kunde tritt an Mo´s Fotostudio heran.

2. Mo´s Fotostudio bittet den Kunden über ein unverbindliches Telefonat seinen Bedarf zu äußern und berät den Kunden bezüglich einer professionellen und kostengünstigen Umsetzung.

3. Mo´s Fotostudio bereitet dem Kunden ein schriftliches Angebot per Mail, welches die Leistungen und die Kosten einzeln beschreibt. Hier erfolgt der Hinweis auf die AGB und das Widerrufsrecht und beide sind somit Gegenstand und Grundlage der Vereinbarung. Mo´s Fotostudio bittet in diesem Zusammenhang um die wahrheitsgemäße Post- und Mailadresse sowie der Telefonnummer, um dem Kunden ein schriftliches Angebot zukommen zu lassen. In dem Angebot wird eine Termin-Reservierungsgebühr vereinbart. Mo´s Fotostudio bittet auch darum, die Vereinbarung schriftlich zu bestätigen, wodurch daraus dann eine für beide Seiten verbindliche Auftragserteilung (Geschäfstvertrag) wird. Der Kunde bestätigt mit der Auftragserteilung somit, dass er die AGB und das Widerrufsrecht gelesen und verstanden hat und somit auch akzeptiert. Es können schriftliche Ausnahmen von den Regelungen beidseitig vereinbart werden.

4. Sollte der Kunde sich entscheiden, die Bestätigung mündlich oder Fernmündlich auszusprechen gilt auch dies als verbindlich Auftragserklärung. Dies entbindet den Kunden aber nicht, noch eine schrifftliche Bestätigung abzugeben. Sollte der Kunde nach mündlicher Auftragserteilung versäumen, eine schriftliche Auftragsbestätigung abzugeben, entbindet dies Mo´s Fotostudio vorerst weiterer Auftragserfüllungspflichten nachzukommen. Dies geschieht nur aus dem Pflichtbewußtsein, dem Kunden vorerst weitere Kosten zu ersparen, bis die Situation geklärt ist. Mo´s Fotostudio wird immer versuchen, den Kunden auf mehreren Kanälen zu erreichen, um die Situation zu klären. Der Kunden verzichtet aufgrund seiner eigenen Versäumniss, Mo´s Fotostudio haftbar zu machen.

5. Durch die Auftragserklärung und dem Eingang der in dem Auftragsangebot benannten Termin-Reservierungsgebühr, reserviert Mo´s Fotostudio dem Auftraggeber (Kunden) einen beidseitig vereinbarten Termin und erfüllt so seine erste Leistung an den Kunden (lesen Sie bitte hierzu §3 Punkt (4) und (5) in den folgenden AGB).

6. Mo´s Fotostudio führt das Shooting termingerecht aus und erstellt dann in den folgenden Tagen dem Kunden eine Abschlussrechnung in der die geleistete Termin-Resrvierungsgebühr gegengerechnet wird und benennt den Restbetrag und die Zahlungsfrist.

7. Mo´s Fotostudio bearbeitet die Bilder nach Vereinbarung.

8. Nach Eingang des Restbetrages werden die bearbeiteten Bilder dem Kunden über das Onlinealbum oder das gewünschte digitale Medium (USB-Stick oder CD) zugänglich gemacht.

9. Der Kunde und/oder die Gäste der Veranstaltung (z.B. Hochzeitsgesellschaft) sichtet/n nach belieben seine/ihre Bilder im passwortgeschützten Onlinealbum und entscheidet/n sich, ob und welche Fotoprodukte er/sie zusätzlich als Fotobelichtung oder Download erwerben möchte/n. Nach abschließender Bezahlung an das Fotolabor, werden Ihm/Ihnen seine/ihre Produkte direkt postalisch zugestellt, oder der Fotodownload beginnt. Eine Abnahmeverpflichtung gibt es hier nicht, es sei denn ein Fotopaket (feste Anzahl an Bildern) wurde über das Angebot vereinbart. Der Onlinezugang wird kostenfrei für mindestens 1 Monate zur Verfügung gestellt.

10. Der Kunde sichtet seine Fotos im Onlinealbum oder auf einem vereinbarten digitalen Medium (z.B. USB-Stick oder CD) und kann auf Wunsch Mo´s Fotostudio für eine zusätzliche exklusive Fotobearbeitung (z.B. Hautretusche) beauftragen. Die Kosten hierfür sind über das Auftragsangebot geregelt worden, also vorab beidseitig vereinbart und werden auch über den Erwerb im Onlinealbum abgerechnet.

11. Mo´s Fotostudio bearbeitet die Bilder nach Wunsch und macht Sie dem Kunden zugänglich. Der Ausgleich der Kosten erfolgt auch über das Onlinealbum, es sei den Sie sind im Auftragsangebot fest vereinbart und Gegenstand der Endabrechnung.

12. Somit ist die Auftragsvereinbarung beidseitig erfüllt.


AGB:


§ 1 Geltung / Allgemeines

(1) Die nachfolgenden AGB gelten für alle von den Mo´s Fotostudio (Inh. Helge G. Peters) Fotografen (nachfolgend: Fotograf) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen, gelten die AGB auch für alle zukünftigen Aufträge ein und desselben Auftraggebers.

Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Fotografen gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung.

Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.

(2) „Fotografien“ im Sinne dieser AGB sind alle, von dem Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Dia-Positive, Negative usw.). Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem von dem Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt.

(3) Der Fotograf ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch- technischen Gestaltung frei. Der Auftraggeber erkennt an, dass diesbezügliche Reklamationen ausgeschlossen sind. Nachträgliche Weisungen bezüglich der Gestalltung gelten als zusätzliche Beauftragung. Die Wünsche des Kunden bezüglich der Bildgestalltung sollten in dem Vorgespräch zum Shooting besprochen werden.

(4) Mo´s Fotostudio wird zugesagt, der einzige professionelle Fotograf zu sein, der an dem vereinbarten Auftrag engagiert wird, und soll Priorität haben, bezüglich der Positionierung von Kameras und Ausrüstung, vor allen anderen Privatpersonen oder Fotografen bzw. Videografen, die möglicherweise in Verbindung mit der Hochzeit oder andersartigem Event anwesend sind. Dem Fotografen wird die uneingeschränkte Möglichkeit gewährt, seine Vertagsvereinbarungen bestmöglich zu erfüllen. Bei Abschlussbällen informiert der Auftraggeber die Anwesenden, dass bei der Ertsellung von Gruppenfotos keine privaten Aufnahmen gemacht werden dürfen. Die Aufstellung und Ausleuchtung des Gruppenfotos ist eine Leistung von Mo´s Fotostudio, die über den Abverkauf der Gruppenfotos honoriert werden müssen. Privataufnahmen mindern das Honorar in unkalkulierbarer Weise. Wird dem nicht folge geleistet, darf Mo´s Fotostudio die im Angebot vereinbarten Abverkaufspreise im gesunden Maß ändern, um seinen Honorarausfall zu mindern.



§ 2 Nutzungs- und Urheberrecht

(1) Dem Fotograf steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Fotos zu. Urheberrechte sind nicht übertragbar.

(2) Der Fotograf überträgt jeweils ein einfaches, privates Nutzungsrecht an den Fotos auf den Auftraggeber, wenn dies schrifftlich vereinbart wurde oder ein bezahlter Fotodownload vorliegt. Dieses beinhaltet die private, nicht kommerzielle Nutzung ausschliesslich für eigene Zwecke. Eine Weitergabe von digitalen Dateien an Dritte ist ausdrücklich untersagt, es sei denn es wurde vorher schriftlich vereinbart. Für Businesskunden können die Nutzungsrechte auch im ganzen abgetereten werden, wenn dies vertraglich vereinbart wird.

Jede Veränderung, Weiterbearbeitung (z.B. durch Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Fotografen. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte (auch Facebook), welche dem Auftraggeber grundsätzlich vorerst nicht gestattet ist. Auch dies bedarf einer beidseitigen Vereinbarung, wird aber dann in den meisten Fällen gewährt. Ansonsten ist Schadensersatz zu leisten. EIne Fotoversion für Facebook wird dem Kunden auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt.

(3) Eine kommerzielle/ gewerbliche Nutzung der Lichtbildwerke im Nachhinein - gleich welcher Form vorliegend - durch den Auftraggeber selbst oder durch Dritte kann nur mit vorhergehender schriftlicher Zustimmung des Fotografen erfolgen. Dies gilt auch für Bilddateien, welche durch den Auftraggeber oder durch Dritte digital oder anderweitig verändert bzw. verfremdet wurden. Diese weitergehende Nutzung ist dem Fotografen angemessen nach vorheriger Absprache zu vergüten und wird separat in Rechnung gestellt.

(4) Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars in Form von Foto-DVDs oder Download oder wie vereinbart über.

(5) Erteilt der Fotograf die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotos, so muß er immer, als Urheber des Lichtbildes klar erkennbar genannt zu werden. Die Verletzung des Rechts auf Namensnennung, berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz. Die Namensnennung sollte wie folgt erfolgen: "Copyright: http://www.mosfotostudio.de, Helge G. Peters, Eckernförde".

(6) Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial im Format JPG, möglichst in original Auflösung. Die Auflösung kann vermindert werden, damit die Datei-Menge auf den gewünschten Datenträger passt. Die Auswahl trifft in Einzelfällen der Fotograf gemäß seinen Qualitätsansprüchen. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt demnach ohne Gewähr, kann aber vertraglich vereinbart werden.

(7) Dem Fotograf wird das Recht eingeräumt, eine Best-of-Auswahl der Bilddateien als Präsentation der eigenen Arbeit zu nutzen, um sie so potentiellen Kunden oder Geschäftspartnern in verschiedenen Formen zu zeigen. Er darf die Bilddateien ohne Einschränkung für seine Internetpräsentation und des Shops, Werbeunterlagen und Musteralben zu Repräsentationszwecken verwenden. Für Veröffentlichungen in der Fachpresse, Ausstellungen, für Fotowettbewerbe oder auf Messen bedarf es der gesonderten Absprache mit dem Kunden. Zum Schutze unserer Kunden werden wir bei einer Verwendung auf der Facebook-Firmenseite, sowie bei Verwendung von Akt- und Teilaktbildern, sowie bei Auftraggebern wie Kindergärten mit den jeweiligen Berchtigten gesonderte, ausdrückliche Vereinbarungen treffen, die im Gegenzug einen Rabatt zur Folge haben (in der Regel 10%). Der Auftraggeber spricht den Fotografen von Rechten Dritter vollumfänglich frei. Der Kunde kann mündlich einer solchen Verwendung der Aufnahmen, vor der Auftragsbestätigung durch den Fotografen ausdrücklich widersprechen. Der Fotograf kann sein Angebot, aufgrund dieser geldwerten Einschränkung abändern (in der Regel 10% Aufschlag).

(8) Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte und Sonderkonditionen müssen schriftlich vereinbart werden.


§ 3 Vergütung

(1) Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar vereinbart. Diese wird als zeitabhängige Pauschale, excklusive eventueller Reisekosten und Spesen berechnet (50 km sind inklusive). Außerhalb der Inklusivkilometer fallen zusätzliche Reisekosten von 0,50 € pro km an. Die Kosten für die Fotobelichtung und Fotonachbearbeitung fallen erst bei Auswahl im Onlinealbum an und werden dort getrennt berechnet. Die Kosten der Businessshooting beinhalten auch die vereinbarten digitalen Dateien sowie deren vereinbarten Nutzungsrechte, werden hier also nicht getrennt in Rechnung gestellt, es sei denn etwas Anderes wurde vorab vereinbart.

(2) Fällige Zahlungen, bzw. ausgewiesene Anzahlungen, sind sofort zu zahlen (sofern nichts Anderes vereinbart wurde). Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Fotos und Fotoprodukten immer Eigentum des Fotografen und weitere Leistungen werden vorerst nicht erbracht, bis alle fälligen Zahlungen erfolgt sind. Dies beinhaltet auch Mahngebühren oder Verzugszinsen.

(3) Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten (gerade wenn andere Terminvereinbarungen im Anschluss anstehen), oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert wird, so erhöht sich auch das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis auf Grundlage eines Zeitrahmens vereinbart war, entsprechend dem zeitlichen Mehraufwand pro angefangene viertel Stunde. Ist ein Zeitbedingtes Honorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz. Enstehen dem Fotografen durch die Verzögerung Schäden, sind diese nach Nachweis derer im vollen Umfang vom Auftraggeber zu erstatten, wo die Verzögerung stattgefunden hat, auch wenn er nicht unmittelbar für die Verzögerung verantwortlich ist. Der Auftraggeber hat also schon im Vorfeld dafür Sorge zu tragen, dass keine Verzögerungen zustande kommen werden.

(4) Eine Termin-Reservierungsgebühr von (in der Regel) 50% des vereinbarten Honorars ist bei mündlicher oder schriftlicher Auftragserklärung sofort zu entrichten, es sei denn es wurde z.B. in dem Auftragsangebot etwas anderes vereinbart. Dem Kunden wird nämlich ein Wunschtermin freigehalten, indem möglicherweise keine ersatzweisen Einnahmen generiert werden können, sollte der Kunde kurzfristig Recht auf verbindliche Reservierung des Termins. Die Auftragserklärung erlischt dadurch nicht. Der Restbetrag wird also dennoch im in Punkt (5) beschriebenen Umfangs fällig (Vermögensschaden), denn eine Terminvereinbarung gilt als verbindlich und kann bei Nichteinhaltung, einen Geschäftsausfall (Vermögensschaden) oder/und Mehraufwand bedeuten.

(5) Daher gilt folgender Wertersatz bei Vertragsabschluss als vereinbart und ist vom Auftraggeber bei Rücktritt von der Vereinbarung zu leisten:

30% des vereinbarten Preises wenn die Absage nicht mindesten 2 Monate vor dem Termin stattfindet.
45% des vereinbarten Preises wenn die Absage nicht mindesten 1Monat vor dem Termin stattfindet.
60% des vereinbarten Preises wenn die Absage nicht mindesten 14 Tage vor dem Termin stattfindet.
75% des vereinbarten Preises wenn die Absage nicht mindesten 7 Tage vor dem Termin stattfindet.
Bei noch späterer Absage sind 100% des vereinbarten Preises zu zahlen.


(6) Ausnahmen hiervon sind ein Todesfall (Familie 1. Grades), die zu einer Absage führen. Eine Überprüfung/ Nachweis der Situation liegt im Ermessen des Fotografen.

Kann ein Termin aus Gesundheitsgründen nicht eingehalten werden, greifen vorbenannte Regelungen nicht, wenn der Termin verschoben und für den Mehraufwand, 10% Aufschlag zum vereinbarten Preis geleistet wird.

Wenn die vereinbarte Leistung vom Kunden storniert wird und der Fotograf für die stornierte Zeit einen gleichwertigen Auftrag vereinbaren kann, wird der Fotograf nur die Differenz (beider Aufträge) einbehalten und die restliche Summe der Reservierungsgebühr zurückerstatten.

(7) Hinweis für Verwerter: Bitte beachten Sie, er regelmäßig künstlerische oder publizistische Leistungen von beispielsweise selbständigen Designern, Grafikern, Textern oder Fotografen für seine werblichen Aktivitäten verwendet, ist ein sogenannter Verwerter und muss eine Abgabe an die Künstlersozialkasse leisten. Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/unternehmer/kuenstlersozialabgabe/index.php

(8) Die Fotobelichtung sowie Herstellung der Fotoprodukte sowie den Versand übernemen professionelle Dienstleister der Firma fotograf.de (Berlin). Dafür gelten deren AGB und Liefer- und Zahlungsbedingungen.

(9) Im Falle des Zahlunsverzuges werden Zinsen von 8% über dem Basiszinssatz berechnet.

(10) Mit Annahme der AGB, willigt der Kunde dem Erhalt einer digitalen, unsignierten Rechnung zu. Die Richtigkeit kann aufgrund der Firmendaten im Vergleich zu anderen Schriftstücken (wie das Auftragsangebot) oder der Homepage, sowie persönlicher Rücksprache nachvollzogen werden. Auf Anfrage erstellt Mo´s Fotostudio einen Abdruck der Rechnung und stellt diese auch kostenpflichtig postalisch zu.



§ 4 Haftung/ Gefahrenübergang

(1) Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. Der Fotograf verpflichtet sich hierzu, eine Betriebsahftpflichtversicherung zu führen.

(2) Für Schäden oder Verlust an/von Negativen oder digitalen Bilddaten haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf die geleistete Anzahlung bzw. Rechnungssumme.

(3) Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Fotografen ausgeschlossen.

(4) Liefertermine für Leistungen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(5) Gefahr und Kosten des Transports von Mails, Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann der Fotograf bestimmen.

(6) Die Organisation und Vergabe von Buchungen an den Fotografen, sowohl die Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüssen, Verkehrsstörungen etc.) kein Fotograf zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden.

Sollte es kurzfristig zum Ausfall des geplanten und namentlich bekannten Fotografen kommen, so darf Mo´s Fotostudio einen vertretenden, qualifizierten Fotografen einsetzen, so das der Kunde nicht ohne Fotograf am Tag des Termines bleibt und um die hier vereinbarten Pflichten zum Fotografieren zu erfüllen.

Im Falle, dass der Kunde den mitarbeitenden Fotografen nicht akzeptiert, kann der Kunde entscheiden, die Vereinbarung zu beenden und die erhält die volle Anzahlung abzüglich der geleisteten Auslagen (alle angefallenen Kosten) zurück.

(7) Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 2 Tagen nach Ablieferung der Leistungen beim Fotografen in schriftlicher Form (auch Mail) eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder oder andere Leistungen als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen.

(8) Sollten online die Homepage, der Shop etc. gehackt werden und so Daten oder Dateien verbreitet werden, haftet der Fotograf nicht. Der Kunde akzeptiert, das der Fotograf durch die Verwendung von Passwortgeschützten Bereichen (Shop), sichtbaren sowie unsichtbaren (Digimark (c)) Wasserzeichen, den Hinweisen auf das Urheberrecht, die Person und die Rechte des Kunden ausreichend geschützt wurden und der Fotograf seiner Sorgfaltspflicht ausreichend nachgekommen ist. Der Kunde ist immer verpflichtet seine Rechte selbst zu schützen und rechtlich zu vertreten. Kosten diesbezüglich werden dem Fotografen nicht in Rechnung gestellt.


§ 5 Datenschutz

Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht wissentlich weiter zu geben. Sollten (z.B. Online) unwissentlich Daten weitergegeben oder abgegriffen werden, haftet der Fotograf dafür nicht.


§ 6 Erfüllungsort, Gerichtsstand, Rechtswahl

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit es sich beim Vertragspartner um einen Kaufmann oder eine juristische Person öffentlichen Rechts handelt, Eckernförde. Das Vertragsverhältnis unterliegt deutschem Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.



§ 7 Schlussbestimmungen/ Salvatorische Klausel

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

(3) Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

(4) Für den Fall das der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Fotografen als Gerichtstand vereinbart.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Stand: 21. August 2015